Esoterischer Rassismus

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Gunhild konnte sich mit dem sich ihr gerade erst offenbarten Krafttier nicht so recht anfreunden. Musste es denn ausgerechnet ein Adler sein?



unser monteur

REKONSTRUKTION
METHODE: aus dem Gedächtnis
GEGENSTAND: Text, Karte DIN A6, weiss, bedruckt
ZEIT: ca. März 1985
ORT: Lokstedter Weg 114, Hamburg


unser monteur
unser monteur
war
heute da doch
traf
er keinen an
bitte
geben sie an
wann
sie anzutreffen
sind
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Franz Beckenbauer präsentiert: Alles muss raus!

Letzte Woche im reproducts-Büro…

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„Der Sack muss endlich weg!“
Ein Mitarbeiter von reproducts kommt keuchend ins Büro und schleift einen leicht spakigen Jutesack hinter sich her, hebt ihn rückenschulengeschult hoch und knallt ihn auf einen leeren Tisch.
„Dieser Sack ist im Weg, ich komm' an keins der hinteren Regale mehr ran. Was ist?! Man muss sich auch mal von was trennen können.“
„Was ist denn da drin?“
„Keine Ahnung, aber es muss weg.“
„Moment, ich kuck mal rein.“
„Nein, auf keinen Fall. Sonst wandert es sowieso wieder runter ins Archiv.“
„Zu spät. Aha, das dachte ich mir doch: das kann auf keinen Fall weg.“
„Wieso, was ist das denn, die verschollenen Videobänder von Mach-mit-mach's-nach-mach's-besser?“
„Nein. Es ist der Hairmatic 2000. Jahrgang 1976. Der ganze Sack voll damit. Ich zähl mal, wieviele das sind.“

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Werden Frauen Astronauten?

Warum dauert das denn alles immer so lange …

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aus dem Tagesspiegel vom 31. August 2016

Da fragte man vor 26 Jahren etwas, und dann kommt jetzt endlich mal eine ganz vage Antwort…

(Wir haben mal nachgerechnet: Das entspricht zufälligerweise genau der Zeit, die unsere Frage in das lautlose Weltall hineingerufen gebraucht hätte, um den nächsten erdähnlichen Planeten – der müsste nämlich in etwa 13 Lichtjahren Entfernung liegen – zu erreichen und eine Antwort von da zu bekommen. Ergo, summa summarum, q.e.d.: 26 Jahre!)

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10.08.2016

Travel is a waste of time!

reproducts-Archiv-Stück in der FAZ

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Eines der der wichtigsten Archiv-Stücke von reproducts als sinnfällige Bebilderung eines sinnigen Statements zum Reisen von Rainer Erlinger in der FAS/FAZ

Rainer Erlinger, ein höchst geschätzter Weggefährte – hinlänglich bekannt durch die großartige, wichtige und immer wieder brennende Gewissensfrage in der Süddeutschen, hat sich für die FAZ/FAS dem Thema Reisen gewidmet. Und wie es bei diesem Denker nicht anders sein kann, findet das Reisen möglichst nur im jeweils eigenen Kopf statt. Weitaus entspannender und vom Karbonfußabdruck her ein Babyschuh im Vergleich zu dem Siebenmeilenstiefel jeder Form von Bewegung. Das begrüßen wir im Prinzip sehr, und einige reproducts-Mitglieder verweigern sich konsequenterweise gänzlich dieser gegenseitigen Geißel der Menschheit.

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27.07.2016

The Residents – Geheimkonzert in Hamburg?

Unheimliche Subbasswellen erschüttern den Hafen

Zu Füßen des Michel zittern am 13. Juli die Wände eines der Verzeichnis-Lager für das reproducts-Archiv in Tötensen. Erst nach einiger Zeit wird klar, das hier eine extrem düstere Version von »We Will Rock You«, gekreuzt mit einer dieser Fußball-Hymnen durch die Hafengegend schallt. Unzweifelthaft einer dieser unangekündigten Auftritte der kalifornischen Obskuro-Art-Rocker The Residents. Später erfuhren wird, dass sich die Band an Bord eines Kreuzfahrtschiffes zurück nach Amerika befand und die neue Schiffshorn-Orgel ausprobierte.

20.07.2016

Es spricht: Der Virginian

Retro-Tip: Der Tip, der zu spät kam

Die Leute von der Shiloh-Ranch, So, d. 8. November 1970, 17.15 Uhr im 2. Programm
Nur mit Röhrenfernsehgeräten und extraterrestrischer Antenne zu empfangen

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Heute spricht James Drury selbst über "Die Leute von der Shiloh-Ranch":

Diese neue TV-Serie erzählt die Geschichte des reichen Ranchers Henry Garth (Lee J. Cobb), seiner Tochter Betsy (Roberta Shore) und des Vormanns auf der Garth-Ranch, Virginian, (den spiele ich). Die Fernsehstory geht auf einen klassischen Westernroman zurück, der 1902 von Owen Wister unter dem Titel "Virginian" geschrieben wurde.

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13.07.2016

Hundekot, schön harten?!

TV-Archiv reproducts:
»Unterbewusstes Fernsehen«

Wim Thoelke und Max Otto Bruker in:
Der Große Preis, 1991

Ein zentraler Bestand im Archiv von reproducts stellen die Objekte dar, in denen sich innerhalb der strengen Formen medialer Formate für einen Moment in die öffentliche Äußerung etwas ganz Privates drängt. Das Fernsehen, allzumal das Live-TV, sind für solche Momente prädestiniert. Geschriebenes bietet viel mehr Reaktionszeit, um etwas zu revidieren, oder der Text geht ohnehin durch so viele Filterschichten, dass diese Momente leicht beseitigt werden können. Und das gilt, wenn auch mit deutlichen Einschränkungen, selbst noch für digitale Schrift-Veröffentlichungen im Netz. Im bewegten Bild aber – wie Fernsehen, zum Beispiel im Rahmen einer Spielshow –, drücken sich diese Statements einfach so aus den Gehirnwindungen der Menschen heraus. Und dann liegt die Wurst da!

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