Freund Heim

Aus der Reihe: Das Ewige Rätsel der Woche

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Diese Postkarte wurde uns unter der Notausgangstür der mit Debolon ausgelegten reproducts-Archiv-Verwaltungszentrale durchgeschoben

Man könnte lange sinnieren über diese scheinbar unscheinbare Postkarte, aber machen wir es kurz: Wir werden nie erfahren, wie genau das zu verstehen gewesen sein sollte. War dieser Gebäudekomplex errichtet worden, um vielleicht etwas ganz anderem Herberge zu bieten, ja vielleicht sogar dem Gegenteil von Freundschaft, wie die Anführungszeichen androhen? Oder war dies sowieso gar kein Ort für Menschen, sondern sollte der Freundschaft – ganz platonisch als reale Idee gesehen – der Erholung von ebendiesen Menschen dienen, die sie so oft anrufen und dennoch aufs Übelste missbrauchen?

Die Detailbetrachtung der Bilder legt letztere Deutung nahe:

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Zwei Ansichten der großzügigen Empfangshalle des Erholungsheims – vollkommen menschenleer.

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Auch der Klubraum geriert sich wie für Menschen gemacht – ohne einem von ihnen eine Heimstatt zu bieten.

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David Vincent kennt die Wahrheit

Retro-Tip: Der Tip, der zu spät kam

Invasion von der Wega, Di, d. 10. November 1970, 21.00 Uhr im 2. Programm
Nur mit Röhrenfernsehgeräten und extraterrestrischer Antenne zu empfangen

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Ein Flugboot der "Wega"-Leute ist über der offenen See explodiert. Teile des Wracks landen auf einem Frachtschiff. Beim Einlaufen des Dampfers in den Hafen schmuggelt sich David Vincent an Bord. Er will die Flugzeugtrümmer untersuchen. Aber die "Wega"-Wesen sind vor ihm da. Sie erwischen die Wrackteile, nehmen aber aus Versehen auch Rauschgift mit, das auf dem Frachter geschmuggelt wurde. Damit machen sie sich die Bande, der das Haschisch gehört, zum unerbittlichen Feind.

Prioritäten setzen

Aus: Panorama Deutschland

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Recherchearbeit in der Provinz

Also, erst einmal kommt Deutschland. Und dann sehr lange nichts. Und dann kommen Egon Krenz und der FC Hansa Rostock.

Telefonbank – Modell FDK

Letztes Jahrtausend im reproducts-Büro

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Die Telefonbank, Modell FDK (Fasse Dich Kurz) im Aufenthaltsraum des
reproducts-Archiv-Management-Centers in Tötensen

Die Einführung des Modells FDK als Standard-Telefonbank in den Aufenthaltsräumen der Büros von reproducts sorgte Anfang der 90er Jahre für eine Steigerung der Produktivität um 221 Prozent durch die massive Zunahme betrieblich sinnvoll genutzter Zeit.

Mit Umstellung der gesamten Firmenkommunikation auf drahtlose Kommunikationsgeräte konnte diese hervorragende Leistung durch konsequenten Einsatz der besonders stark strahlenden 12-Band-Thallium-Handys nicht nur in den Aufenthaltsräumen, sondern auch den Büros noch einmal verbessert werden. Die Fehlzeiten durch Telefonate sind final auf 0 gesenkt worden und halten sich seitdem auf diesem Level.

Schattenreise

Reisekonzept, Theater-Performance, 2016

reproducts, der verlässliche Ruhepol im rasenden Stillstand der reisenden Massen, widmet sich im Kostüm des Reisebüros »Konzept-Reisen« ungewöhnlichen Reise-Angeboten und stellt diese einem interessierten Publikum vor.

September 2015. Acht Teilnehmer haben sich zu meinem Seminar „Schamanische Schattenarbeit im Fuhlbachtal“ angemeldet. 2 Tage werden wir uns unseren eigenen Ängsten und Schatten stellen, mit ihnen konfrontiert werden, sie sogar berühren, annehmen, akzeptieren, sie betrachten und schlussendlich auflösen.

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15 Uhr. Nach und nach treffen die ersten auf dem Parkplatz ein, wo wir uns verabredet haben. Leider kommen die letzten fast eine Stunde zu spät. Ich bin ziemlich geladen, lasse mir aber nichts anmerken.

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Esoterischer Rassismus

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Gunhild konnte sich mit dem sich ihr gerade erst offenbarten Krafttier nicht so recht anfreunden. Musste es denn ausgerechnet ein Adler sein?



unser monteur

REKONSTRUKTION
METHODE: aus dem Gedächtnis
GEGENSTAND: Text, Karte DIN A6, weiss, bedruckt
ZEIT: ca. März 1985
ORT: Lokstedter Weg 114, Hamburg


unser monteur
unser monteur
war
heute da doch
leider traf
er keinen an
bitte
geben sie an
wann
sie anzutreffen
sind
.





Franz Beckenbauer präsentiert: Alles muss raus!

Letzte Woche im reproducts-Büro…

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„Der Sack muss endlich weg!“
Ein Mitarbeiter von reproducts kommt keuchend ins Büro und schleift einen leicht spakigen Jutesack hinter sich her, hebt ihn rückenschulengeschult hoch und knallt ihn auf einen leeren Tisch.
„Dieser Sack ist im Weg, ich komm' an keins der hinteren Regale mehr ran. Was ist?! Man muss sich auch mal von was trennen können.“
„Was ist denn da drin?“
„Keine Ahnung, aber es muss weg.“
„Moment, ich kuck mal rein.“
„Nein, auf keinen Fall. Sonst wandert es sowieso wieder runter ins Archiv.“
„Zu spät. Aha, das dachte ich mir doch: das kann auf keinen Fall weg.“
„Wieso, was ist das denn, die verschollenen Videobänder von Mach-mit-mach's-nach-mach's-besser?“
„Nein. Es ist der Hairmatic 2000. Jahrgang 1976. Der ganze Sack voll damit. Ich zähl mal, wieviele das sind.“

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