04.01.2008

Der Beginn des Fernsehfilms

W.C. Fields in »Never Give A Sucker An Even Break«

Fernsehmuseum: Anfänge

still

Fernsehen war in seinen Anfängen vor allem abgefilmtes Theater. Eine statische Guckkasten-Veranstaltung, in der Bühnenvorhang mit der Schiebetür des TV-Schranks ausgetauscht wurde. Mit Fernsehen hat das jedoch nichts zu tun. Die Wurzeln dieses Mediums liegen vor allem in der Fließbandproduktion der großen Hollywood-Studios, die mit den jeweils beliebten Stars Film um Film auf den Markt drückten wie die Hühner einer Legebatterie. In den 30er Jahren war einer dieser Kassenschlager-Garanten der geniale Komiker W.C. Fields. In seinem 1941 entstanden »Never Give A Sucker An Even Break« unterzieht er die Fährnisse dieser Produktionsform und des Drehbuchschreibens einer genauen Betrachtung, die in eine groteske Achterbahnfahrt aus Absurditäten mündet - und liefert dabei ein bis heute gültiges Statement zu Kino und Fernsehen gleichermaßen. Falls man Gelegenheit hat, das über den permanenten Lachkrampf mitzukriegen.

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