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Telefonbank – Modell FDK

Letztes Jahrtausend im reproducts-Büro

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Die Telefonbank, Modell FDK (Fasse Dich Kurz) im Aufenthaltsraum des
reproducts-Archiv-Management-Centers in Tötensen

Die Einführung des Modells FDK als Standard-Telefonbank in den Aufenthaltsräumen der Büros von reproducts sorgte Anfang der 90er Jahre für eine Steigerung der Produktivität um 221 Prozent durch die massive Zunahme betrieblich sinnvoll genutzter Zeit.

Mit Umstellung der gesamten Firmenkommunikation auf drahtlose Kommunikationsgeräte konnte diese hervorragende Leistung durch konsequenten Einsatz der besonders stark strahlenden 12-Band-Thallium-Handys nicht nur in den Aufenthaltsräumen, sondern auch den Büros noch einmal verbessert werden. Die Fehlzeiten durch Telefonate sind final auf 0 gesenkt worden und halten sich seitdem auf diesem Level.

REEL TO REAL im Mousonturm, Frankfurt

»Die Mediendivergenz von reproducts«

Moderiertes Gespräch mit Einspielern
Frankfurt am Main, 9. November 2008

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Auf Einladung von Dr. Marie-Hélène Gutberlet, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt, und Kathrin Brinkmann von ZDF/Arte, präsentiert reproducts einen Querschnitt aus den Metamorphosen von TV-Sendungen, Postkarten, Super-8-Filmen, Versandkatalogen, Kinoklassikern und Musikvideos, die im moderierten Gespräch einer Analyse unterzogen werden. Die Veranstaltung dient als Einstieg für ein Blockseminar, das zwei reproducts-Mitarbeiter an der Uni Frankfurt geben.

www.mousonturm.de

Grüße & Beschwerden

2008
Multimedia-Performance, 70 Minuten

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»Grüße & Beschwerden« stellt eine Vorarbeit zu dem Projekt »Plain Complaints« dar. Zwar gibt es für viele Menschen überall einen Anlass, sich zu beschweren, doch besonders im Urlaub treffen zwei Diskurse höchst unterschiedlicher Art in Tateinheit auf: die stichwortartigen, lapidaren, austauschbaren Grüße an die Zurückgebliebenen aus irgendeiner Bucht, von irgendeinem See oder aus irgendeinem Hotel – und die ausufernd-minutiösen Schilderungen der Umstände der Missstände, die die „schönsten Tage des Jahres“ vermiesen. Aber natürlich lauern die Kristallisationskerne der Enttäuschungsgewitter auch im eigenen Haus: kaputte Waschmaschinen oder defekte Kaffeevollautomaten – der Mensch in einer Welt goliathischer Maschinen als ein David, dessen einzige Schleuder der Beschwerdebrief ist. Um die Ernsthaftigkeit des Anliegens zu dokumentieren mit dem Füller geschrieben von verkümmerten Händen, die sonst nur noch mit Kuli Satzrudimente auf Postkarten klieren. Die Mission der Übergangenen: gehört zu werden.

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Volksbühne, Berlin

2008
Künstlerische Mitarbeit, Video-Einspieler, Programmheft
für „Darwin-win, Martin Loser-Drag King & Hygiene auf Tauris“ von René Pollesch

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Auf Einladung von René Pollesch und Bernhard Schütz begleiten Mitarbeiter von reproducts die Probenarbeiten an dem Stück „Darwin-win, Martin Loser-Drag King & Hygiene auf Tauris“ an der Volksbühne in Berlin. In die Aufführung fließen Videoeinspieler aus dem Archiv ein oder werden im Stück auf der Bühne live umgesetzt. Außerdem wurde das begleitende Programmheft konzipiert, getextet und mit Abbildungen versehen.

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René Pollesch – unermüdlicher Sucher nach dem radikalen Theater

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150prozent made in Hamburg

Theaterfestival
Aufführung von »Travelling Light Guide – Teil 2: Unterwegs«
23. November 2007, Opera Stabile

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Das Theaterfestival „150prozent made in Hamburg“ versteht sich als Plattform für innovatives Theater ohne jedes inhaltliche oder strukturelle Reglement - es sei denn der Aufforderung zur Demontage desselben.

Das von Dorothee Daphi und reproducts entwickelte Stück »Travelling Light Guide - Teil 2: Unterwegs« hatte im Frühjahr 2006 Premiere auf Kampnagel und wird am 23. November um 21 Uhr in der Opera stabile aufgeführt.

Mittelteil der Trilogie um die ungeahnten Fährnisse des Reisens vom Wohin über das Unterwegssein bis zum Dasein vor Ort.

Buch & Regie: Dorothee Daphi und reproducts
Musik: Chad Popple
mit Dorothee Daphi und zwei reproducts-Mitarbeitern

Ausstellung Hamburg: Copieren & Verfälschen

2007
Ausstellung, Kunsthaus FRISE, Hamburg

Präzendenzfälle aus dem Schaffensprozess

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Der Name ist Programm: reproducts bedient sich der verschiedenen Medienmaterialien und schafft daraus etwas Neues. In Metamorphosen entsteht etwas ganz anderes – oder der Akt der Konzentration führt zur Quintessenz der Vorlage. Aber gleich ob „gegen den Strich gebürstet“ oder eingedampft auf die Substanz oder alle Mischformen dazwischen: Das auf medialer Folie veröffentlichte Private wird von der Gruppe dadurch wieder reprivatisiert – ein klarer Fall für den Urheberrechtsgerichtshof! Aber bevor es soweit kommt, haben die Künstler sich selbst zu befragen und zu entscheiden, welche Aneignung für das eigene Gewissen ethisch vertretbar ist und welche nicht.

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