Das reproducts Fernsehmuseum

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reproducts gestaltete 14 Jahre lang, zwischen 1998 und 2012 in Hamburg und Berlin eine soziale Plastik unter dem Titel Das reproducts-Fernsehmuseum. In Hamburg fanden die Materialisierungen im Filmhaus Hamburg an jedem ersten Dienstag im Monat statt. In Berlin geschah dies an jedem ersten Freitag mit der Unterstützung von Abteilung DG in der Z-Bar unweit der Torstraße. Kurzfristig existierten auch Ableger in München und Frankfurt.

Die soziale Plastik des reproducts-Fernsehmuseums brachte neueste Produktionen aus der ganzen Welt, Juwelen der deutschen Fernsehgeschichte und Freunde des Fernsehens in einem Raum zusammen. Die Teilnahme an der Formung dieser sozialen Plastik, die der Kommunikation und der Restitution der fast vergessenen Form des gemeinsamen Fernsehens diente, war für die Besucher kostenfrei.

Ziel des reproducts-Fernsehmuseums war die Bewusstseinserweiterung in Bezug auf neue Perspektiven des Fernsehschaffens ebenso wie die Bewusstmachung von strukturellen Mustern und seriellen Motiven im scheinbar Altbekannten sowie die Herstellung von Querbezügen zwischen Formaten, Themen und Darstellern.

Das reproducts-Fernsehmuseum materialisiert sich weiterhin sporadisch als unabhängige Einrichtung, die sich nur aus der Energie und den Wertmaßstäben seiner Mitarbeiter organisiert und etabliert. Es sondiert und archiviert und zeigt besondere, historisch bedeutsame oder schlicht gute Sendungen – ohne Ansehen des Erstausstrahlungsdatums oder des Fernsehsenders.

Das Fernsehmuseum ist das Gewissen der Fernsehens.