2012
Trailer für das Festival
Digital-Video, 53 Sekunden
Auf Anfrage des Fernsehkrimifestivals in Wiesbaden fertigt reproducts das Konzept und die finale Fassung des Trailers zum Einsatz im Web, in der Kino-Werbung vor dem Festival und als Opener vor jedem Beitrag im Festival selbst.
Im Kampf gegen das Verbrechen stehen Oberinspektor Derrick drei Waffen zur Verfügung: das Reden, das Schweigen und das Atmen
In der »Nachtgebete«-Trilogie wird eine komplette Folge Derrick auf ihre Bestandteile hin zerlegt. Das Ergebnis sind 12 Minuten Fall-relevanter Aussagen, 10 Minuten Schweigen und anderthalb Minuten schweres Atmen. Für eine Ausstellungssituation mit drei Monitoren konzipiert, tritt Derrick hier mit sich selbst in einen Monolog.
Immer wenn der Kommissar ermittelt, gibt es eine hochprozentige Dunkelziffer
Anlässlich der Feier zum zweijährigen Jubiläum vom reproducts-Fernsehmuseum in Hamburg ist diese etwas verspieltere Arbeit entstanden: Ein trunkener Reigen aus Szenen, in denen der Kommissar und seine Mannen zum Glas oder gar zur Flasche greifen. Da es sich jedoch um kein Werk handelt, das den hohen hausinternen Qualitätsansprüchen genügt, muss es auf das „Vertrauen durch Sicherheit“-Siegel verzichten.
„Komm, gib mir mal Deine Hand, vielleicht hilft das.“
Im ersten Teil dieser Talkshow-Analyse sind neun Minuten großer Momente aus fünf Jahren Fliege zu sehen, die auf ein exemplarisches, fünfzehnminütiges Leiden vorbereiten.
Aktenzeichen XY … ungelöst Ein Klassiker verfolgt seine Zuschauer
1999
Video, 58 min.
Konzept: reproducts
Auftraggeber: ZDF/3sat, Redaktion quantum
»Fernsehzauber« dokumentiert die größten Wunder des Magischen Auges
Im Auftrag von ZDF/3sat entwickelte reproducts das Konzept für eine Dokumentationsreihe über Klassiker des deutschen Fernsehens. Den Auftakt bildet Aktenzeichen XY … ungelöst.
1998
Filmvorführung und Performance parallel in Hamburg und München
Am 16. Oktober 1998 um 20 Uhr 15 gilt es erneut, einer Fernsehlegende das letzte Geleit zu geben: Stephan Derrick verschwindet in der Dunkelheit, ohne einen Blick zurück auf den ihm folgenden Feuer-und-Schwefel-Regen des Verbrechens zu werfen. Im Hamburger Metropolis Kino wird nach der Live-Übertragung der letzten Derrick-Folge Raum für spontane Kondolenzen vor der Leinwand-Krypta gegeben, während »Die 3 F – Ferbrechen, Fahndung, Fiesta!« als Schleife läuft.
Wenn am Freitagabend das ZDF läuft, gehen auch ältere Semester aus sich heraus
»Die 3 F« ist die Quintessenz der ZDF-Archiv-Zusammenschnitte, die reproducts 1998 unter dem Titel »Mainzel-Mix« erstellt hat. Im Zentrum steht der Freitagabend im ZDF - der klassische Krimitag zwischen nervenzerfetzender Spannung und leichter Unterhaltung. Der Kommissar, Derrick, Der Alte, Ein Fall für zwei und Aktenzeichen XY ...ungelöst taumeln in einer mörderischen Polonäse, die Rex Gildo mit seiner »Fiesta Mexicana« abführt.
Ein Sender schlägt Kapriolen - die Mainzelmännchen dürfen verrückt spielen!
Eine der größten Sendeanstalten der Welt hatte reproducts durch die winzige Redaktionsabteilung quantum ein Angebot gemacht: Gegen freien Zugang zum Archiv verlangte das ZDF nach Collagen, die den Reichtum des Senders für die breite Öffentlichkeit erlebbar machen sollen.
Am 24. Oktober 1997 gab Eduard Zimmermann nach 30 Jahren ungebrochener Kontinuität die Moderation von Aktenzeichen XY ...ungelöst an den Rechtsanwalt Butz Peters ab. Damit ging die längste Ära des deutschen Fernsehens zu Ende. Für reproducts der Anlass, aus dem eigenen XY-Archiv mit gut 100 Sendungen einen 100-minütigen Zusammenschnitt herzustellen.
1997
Festival-Teilnahme bei den Lesbischwulen Filmtagen, Hamburg
Im Rahmen der Lesbischwulen Filmtage Hamburg präsentiert die Gruppe ein Programm, dass die Männerwelt in den Krimiserien der 60er- und 70er Jahre beleuchtet.
1997
Gruppenausstellung im Kunstverein Hamburg
1 Video, 4 Fotoarbeiten
Original oder Fälschung?
Auf Einladung der Arbeitsgruppe Bildende Kunst in Hamburg unter Leitung von Cato Jans und Claus Mewes nimmt die Gruppe an der Ausstellung Punch In Out vom 4. Februar bis zum 9. März 1997 im Kunsthaus Hamburg teil.
Ja, Howard, es sieht gerade halb Deutschland zu, wie Du mit Deiner Mutter telefonierst …
Die letzten Takte von „Du fängst den Wind niemals ein“ verklingen. Dreimal ist Howard Carpendale nun schon dabei gewesen und darf nicht wieder in die ZDF-Hitparade gewählt werden. Deshalb hat sich Dieter Thomas Heck etwas Besonderes einfallen lassen …