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Travelling Light Guide

2005/2006
Multimedia-Performance in 3 Teilen, je 90 Minuten
in Zusammenarbeit mit Dorothee Daphi

Teil 1: Wohin?

Uraufführung am 24.11.2005, Kampnagel kmh, Hamburg

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Teil 1 des theatralen Reisemagazins Travelling Light Guide beschäftigt sich mit der Frage, die am Beginn jeder Reise steht: WOHIN?

In der Strenge einer konzentrierten TV-Redaktionssitzung präsentieren sich Dorothee Daphi von Gruppe a.b. und Mitarbeiter von reproducts gegenseitig mit Lichtbildern und Videos illustrierte Reisevorschläge, die Sehnsüchte stillen, von denen man bei herkömmlichen Reisemagazinen noch nicht einmal gehört hat.

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Fernsehmuseum München – Eröffnung

2004
Fernsehmuseum, Soziale Plastik im Kulturkiosk Kanzler, München

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Kulturkiosk Kanzler - Gabelsberger Straße 55 - München

Eine Idee setzt sich durch! Nach Hamburg und Berlin bewegt sich das reproducts Fernsehmuseum nun auch in die Hauptstadt des Freistaates! Am 2. Juli wird im Kulturkiosk Kanzler, Gabelsberger Straße 55, das erste Mal diese Soziale Plastik geformt. Betreut durch den freien Autor und Filmemacher Frank Jastfelder kann man jetzt auch in München nicht mehr weggucken.

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Donnersperg & Tietchens

2003
div. Videoeinspieler

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– für eine Großansicht bitte auf das Bild klicken –

Schon zum fünften Male – wie immer wenige Tage vor Weihnachten im Metropolis Kino zu Hamburg – ist es den Mitarbeitern von reproducts eine Ehre, die legendären Lesungen von Ditterich von Euler-Donnersperg mit der Beschallung von Asmus Tietchens bildwirksam unterstützen zu dürfen. Dieses Jahr steuert das Haus „Vertrauen durch Sicherheit“ neben der Lichtwerferschaltung ein Juwel aus dem Archiv bei: „Warum hast Du mir das angetan?“ – ein im Jahre 2000 am Mittag entrolltes Familiendrama, bei Vera.

ArtGenda Film-Gala

2002
Kuratierung des Filmprogramms

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ArtGenda-Filmgala, ca. 2.30 Uhr – die Sache voll im Blick hat Kiwa aus Tallinn

Im Rahmen der ArtGenda 2002 in Hamburg organisiert reproducts ein mehrstündiges Filmprogramm, das ein Panorama baltischen Filmschaffens bietet. Rund um die Ostsee haben Filmemacher die Objektive auf ihre ganz subjektive Lebenswelt gerichtet: dokumentarische Beobachtungen, improvisierte Handlungen und filmische Erzählungen bringen Licht ins Dunkel. Arbeiten in Helsinki alle Frauen in Streichholzfabriken? Wird in Tallin wirklich nur Wodka getrunken? Sind die Dänen immer noch im Pornofieber? Sind in Polen Filmspulen Mangelware, weil man sie dauernd mit Autofelgen verwechselt? Viele Fragen und noch mehr Antworten gibt die ArtGenda Filmgala. In den Pausen vermitteln eingespielte Live-Webcams einen Eindruck baltischer Wirklichkeiten im Präsens.

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ArtGenda Hamburg

2002
Kuratorium und Organisation div. Performances und Veranstaltungen
auf der ArtGenda, Hamburg

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Felix Kubin, inspiratorischem Impressario und einem der Leiter der ArtGenda, ist es zu verdanken, dass Ideen durch Kommunikation Wirklichkeit werden

Innerhalb der ArtGenda 2002 unternimmt reproducts drei Versuche nach dem Prinzip von Dr. Frankenstein. Unter dem Veranstaltungstitel »AV-Clash« wird totes Medienmaterial unter publikumsgeladener Hochspannung mit Spendergehirnen aus dem Baltikum vernetzt, um daraus neues Leben zu schaffen. Die Versuche sind allesamt geglückt. Die Zusammenführung von Super-8-Tagebüchern, TV-Schnipseln und Video-Notizen mit Live-Musikern und DJs, die ohne vorherige Proben an ihren Instrumenten einen Live-Soundtrack improvisieren, hat Bildern und Tönen neues Gefühl injiziert. Und das alles ohne Spezial-K-Nüle!

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07.12.2001

Fernsehmuseum Berlin – Eröffnung

2001
Soziale Plastik mit wechselnder Teilnehmerzahl, Z-Bar, Berlin

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Z-BAR - Bergstraße 2 - 10115 Berlin

Es ist soweit: Das reproducts-Fernsehmuseum findet ab jetzt auch in Berlin statt. Abteilung DG ist es gelungen, einen geeigneten Ort zu finden, der das Konzept der Kostenfreiheit mitträgt, um diese soziale Plastik zu schaffen: Das gemeinsame Fernsehen in der thematischen Vertiefung als meditative Formung eines passiven Widerstands in der schlingenden Medienwelt.

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07.11.2000

Felix Kubin präsentiert: 30 Minuut

Mockumentarys jenseits des Wahnsinns

30min

Felix Kubin, der Hamburger Dadatroniker, Elektroakustiker und Betreiber von Gagarin Records, ist selbst ein Mann wie Musik: Ungreifbar greifen seine Lieder an unsere Hirnstämme - wohlwissend, dass Ohren keine Lider haben. Wie eine Melodie zieht er um die Welt und sammelt zwischen den Notenlinien seines Herzens die unglaublichsten Dinge fremder Länder. Ein solches Fundstück trägt Felix Kubin nun ins Fernsehmuseum und wird es dort höchstselbst vorstellen und für uns Nichtätherwesen übersetzen: die einzigartigen Fake-Dokus aus dem Mutterland des Methadonscheins: 30 Minuut.

Arjan Ederveen hat das Ganze verbrochen und spielt auch gleich die Hauptrolle in den 30 Minuut betitelten Fernsehreportagen - sei es als holländischer Bauer, der sich dunkel pigmentieren und eine Lippenscheibe einsetzen lässt, um endlich in Afrika mit einem Stamm im Kraal zu leben; als Junkie, der sich im Rahmen eines neuen Projekts des Gesundheitsamtes seine Schüsse mit kleinen künstlerischen Arbeiten verdienen muss; oder als Nazikollaborateurin zwischen einst und jetzt. Die holländische Hölle der Calvinisten mit ihrer ätzenden Scheintoleranz ist die Welt Ederveens, die er schonungslos dokumentiert.

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