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24.12.2011

Postcard Edition Berghain I - Postkarten-Edition Berghain 1

2011
Postkarten-Serie mit 3 Motiven
Auflage je 500 Stück

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Bad Berghain – eine Kur für die Sinne
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Die Suche des Berliner Schauspielers und Künstlers Ades Zabel nach geeigneten Kollaborateueren für die Erstellung einer Postkarten-Edition ganz eigener Manier führte unweigerlich zu reproducts. Zwar kannte man sich ohnehin schon aus Besuchen in der gemeinsamen Lieblings-Großraumdiskothek, aber nun begegnete man sich auf einer ganz neuen Ebene und verstand sich auch hier auf Anhieb. Innerhalb kürzester Zeit hatte das reproducts-Labor diverse Entwürfe gefertigt, von denen drei als Postkarten mit einer Auflage von je 500 Stück gedruckt wurden. Weihnachten 2011 erhielt mit dem Einverständnis der Eigner und Geschäftsführer des Berghain auf der internen Weihnachtsfeier jeder Mitarbeiter des Clubs eine Edition – als Dankeschön von Gästen, die es zu schätzen wissen, dass sich alle Beteiligten – von der Tür unten über die Garderobe und den Treesenkräften bis zu den Reinigungskräften im Klo der Panorama Bar ganz oben – so dafür einsetzen, diese Spielwiese von einmaliger Freiheit zu erhalten.

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Grüße & Beschwerden

2008
Multimedia-Performance, 70 Minuten

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»Grüße & Beschwerden« stellt eine Vorarbeit zu dem Projekt »Plain Complaints« dar. Zwar gibt es für viele Menschen überall einen Anlass, sich zu beschweren, doch besonders im Urlaub treffen zwei Diskurse höchst unterschiedlicher Art in Tateinheit auf: die stichwortartigen, lapidaren, austauschbaren Grüße an die Zurückgebliebenen aus irgendeiner Bucht, von irgendeinem See oder aus irgendeinem Hotel – und die ausufernd-minutiösen Schilderungen der Umstände der Missstände, die die „schönsten Tage des Jahres“ vermiesen. Aber natürlich lauern die Kristallisationskerne der Enttäuschungsgewitter auch im eigenen Haus: kaputte Waschmaschinen oder defekte Kaffeevollautomaten – der Mensch in einer Welt goliathischer Maschinen als ein David, dessen einzige Schleuder der Beschwerdebrief ist. Um die Ernsthaftigkeit des Anliegens zu dokumentieren mit dem Füller geschrieben von verkümmerten Händen, die sonst nur noch mit Kuli Satzrudimente auf Postkarten klieren. Die Mission der Übergangenen: gehört zu werden.

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Panorama Deutschland: Bad König

2008
Digital-Video, 7 Minuten
Sprecher: Jörg Wagner
Titelmusik: Felix Kubin

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Der Traum eines Einzelnen, der zum Alptraum für alle wurde

Die zweite Folge von „Panorama Deutschland“ schildert die denkwürdigen Ereignisse in dem kleinen Städtchen König im Odenwald: Seinen kometenhaften Aufstieg an den Himmel des deutschen Kurwesens als das legendäre Bad König, wie es in den 70er Jahren jeder Balneotherapeut kannte und schätzte, und dem ganz und gar unrühmlichen Ende – in dem das „Bad“ verglühte wie der Schweif einer Sternschnuppe –, was König schließlich hart auf den Boden der Tatsachen aufschlagen ließ.

Kurier dich selbst … im Moor-Blog von Bad Uebel

2007
Multimedia-Performance, 75 Minuten

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Kann die Welt ein Kurort sein? Warum muss Erholung wehtun? Und sind Werber überhaupt therapierbar?

Diesen und ähnlichen Fragen geht reproducts in einem beispiellosen Selbstversuch auf den Grund. Wir begeben uns in den Limbus eines klassischen Kurorts auf der Suche nach der grundlegenden Rekreation. Denn hier kommt die Zeit zum Stillstand – und jeder Besucher hofft, dass dies auf ihn abfärbt. Verschont von der übermächtigen Wellnesswelle, die alles Alte davongespült hat, wird in so einem toten Winkel noch mit stoischer Miene wassergetreten. Hier hat die Moorpackung stets ihre siebzig Grad und vier der kalte Guss danach.

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23.03.2007

Kunstfälschung

2007
PDF-Dokument, 8 Seiten DIN A4, Text und Abbildungen
gefälschtes Exposé für die Teilnahme an einer Ausschreibung der NGBK, Berlin

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Das Internet ist bekanntermaßen voller Fährnisse. Eines davon ist, dass Grafiken und Bilder weltweit jedem Menschen mit einem Internetanschluss und Empfangsgerät zur Verfügung stehen. Wie zum Beispiel das Logo von reproducts und die detaillierten Ausführungen zu der Gruppe, ihrer Arbeitsweise und den Absichten – Material, das sich jeder mit einem Mausklick zu eigen machen kann.
Am 1. April 2007 erhielten wir einen Anruf aus Berlin, eine alte Weggefährtin aus Tötensener Tagen meldete sich und wir hielten zunächst für einen kruden Aprilscherz. Sie saß gerade in der Jury der NGBK, die mit der Sichtung der Einsendungen zur Ausschreibung für die künstlerische Gestaltung des U-Bahnhofes Berlin-Alexanderplatz der Linie U2 beschäftigt war, und wählte den direkten Draht, um uns darauf hinzuweisen, dass wir noch ein Formular vergessen hätten.
Eine sehr freundliche Geste, doch wir verstanden nur Bahnhof. Schließlich agiert reproducts grundsätzlich nach dem Motto „call us, we won't call you“, und auch in diesem Fall hatte kein Mitglied an der Ausschreibung teilgenommen. Über die in dem Exposé angegebene (falsche) Postadresse von reproducts konnten wir sehr bald die tatsächlichen Urheber dieses soweit gelungenen Fakes ausfindig machen. (Die natürlich seitens der NGBK sofort ausgeschlossen wurden.)
Wir fanden das Konzept jedoch äußerst interessant und in der Tat des Labels Vertrauen durch Sicherheit würdig. Nur hatten diese mutierten Yes- bzw. Maybe- oder even No-Men von morgen den Spaß an ihrem Verwirrspiel jetzt verloren. Sie selbst hätten sich erst nach dem Sieg bei der Ausschreibung feixend zu erkennen gegeben. Dazu kam es nicht. Und auch heute und hier möchten die begnadeten Kunstfälscher nicht genannt werden.

Schade…

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ReproPost

2004
Webshop-Angebot
Postkarten-Fundstücke und individualisierte Postkarten-Objekte

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Das ProjektObjekt ist das Ergebnis eines Gruppenseminars. Das immense Archiv von mittlerweile über 800.000 Postkarten inspiriert die Mitarbeiter schon seit langem im Vorbeigehen zu immer neuen Geschichten. ReproPost stellt die Professionalisierung dieses natürlichen, beiläufigen Prozesses dar.

ReproPost.de

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